
Chikola ist ein Dorf in der Nähe von Dodoma, der Hauptstadt Tansanias. Vor fünfzehn Jahren begann die Familie Ley, Lameck Elias Komba finanziell zu unterstützen, vor allem um das Schulgeld für ihn und seine Familienmitglieder zu bezahlen. Nach Abschluss der Schule erhielt er ein Darlehen, mit dem er Land erstehen und darauf Weinreben pflanzen konnte, so dass er nun seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dodoma ist die einzige Weinbauregion Tansanias


Aber Lameck dachte auch an andere Menschen und hatte den Traum, eine kleine Dorfschule für die Kinder von Chikola zu eröffnen. Diese sind gezwungen, kilometerweit ins nächste Dorf zu laufen, und zu allem Überfluss müssen sie auch noch eine gefährliche Autostrasse überqueren. Verständlicherweise ziehen die Eltern es vor, ihre Kinder zu Hause zu behalten.
In der ersten Phase war geplant, zwei Schulräume, eine Küche, ein kleines Büro und einfache Toiletten zu bauen. Nur drei Monate nach Baubeginn im Frühling 2021 konnte die Schule eröffnet werden. In einer zweiten Phase sollte noch ein Gebäude dazukommen mit weiteren Schulzimmern und einer Bibliothek. Die Familie Ley hat Lameck als einen zuverlässigen Partner kennengelernt, der die Projekte verwirklichen kann. Sie schätzen ihn dafür, dass er die Initiative ergreift, um unterprivilegierten Familien zu helfen, und nicht zuletzt glauben sie an Bildung als ersten Schritt in eine bessere Zukunft für diese Kinder.


Lameck Elias Komba
Schulleiter

Marie-Rose Ley
Schweizer Partnerin

Daniel Anthony Haule
Administrator

Happiness
Lehrerin

Grace
Lehrerin

Tekla
Lehrerin

Joanitha
Lehrerin

Daudi
Watchman

Dina
Köchin

Sofia
Köchin

Jofrey
Maurer

Thomas
Driver
Wir konzentrieren uns auf die Bildung als Mittel zur Linderung der Armut. Die Marie Nursery School bietet Schülerinnen und Schülern, die aufgrund von Armut und sozialem Druck sonst wahrscheinlich keine Chance auf einen Schulabschluss hätten, einen kostenlosen ersten Bildungsschritt. Dieser ist enorm wichtig, denn die Kinder sprechen zu Hause die lokale Sprache, Kigogo, und müssen nun möglichst schnell die offizielle Sprache, Kiswahili, lernen. Für die Lehrerinnen ist das eine echte Herausforderung, zumal auch schon bald Englisch in den Unterricht eingebaut wird.